Gegen die Ablehnung eines Visumantrags Beschwerde einlegen

Wenn Ihr Antrag auf Erteilung eines Visums für die Niederlande abgelehnt wurde, können Sie dagegen Beschwerde einlegen.

Beschwerde immer schriftlich einlegen

Wurde Ihr Antrag auf Erteilung eines Visums für die Niederlande abgelehnt? Dann erhalten Sie einen offiziellen Bescheid (beschikking), der die Gründe für die Ablehnung enthält. Gegen diese Entscheidung können Sie innerhalb von vier Wochen schriftlich Beschwerde einlegen. Wie das geht, lesen Sie in dem Bescheid. Darin finden Sie auch die Anschrift, an die Sie Ihre Beschwerde richten müssen.

Haben Sie Ihr Visum für die Niederlande in einem anderen Schengenstaat beantragt und wurde Ihr Antrag abgelehnt? Beschwerde gegen diese Ablehnung können Sie nur in dem Land einlegen, in dem Sie den Antrag gestellt haben.

Beschwerde einlegen lassen

Sie können eine von Ihnen bevollmächtige Person beauftragen, in Ihrem Namen Beschwerde gegen die Ablehnung des Visumantrags einzulegen. Diese Vollmacht muss in einer der nachfolgenden Sprachen verfasst sein:

  • Niederländisch
  • Französisch
  • Deutsch
  • Englisch

Keine Gebührenerstattung

Wenn Ihr Visumantrag abgelehnt wurde, werden Ihnen die Antragsgebühren nicht erstattet.

War Ihre Beschwerde erfolgreich?

Wenn Ihrer Beschwerde stattgegeben wurde, bedeutet das, dass Ihr Visumantrag nachträglich genehmigt wurde. Sie können nun einen Termin bei der Botschaft oder einem externen Dienstleister vereinbaren, etwa VFS Global oder TLSContact. 

Bei Ihrem Termin müssen Sie die folgenden Dokumente vorlegen:

  • ein gültiges Reisedokument
  • der Bescheid (im Original und in Kopie), dass Ihrer Beschwerde stattgegeben wurde
  • gegebenenfalls die im Bescheid aufgeführten Unterlagen, etwa ein Flugticket, eine Hotelreservierung oder einen Versicherungsschein

Sie brauchen den Visumantrag nicht noch einmal auszufüllen. Auch die Visumgebühren müssen Sie nicht noch einmal entrichten. Wenn Sie Ihr Reisedokument und Ihren Bescheid bei einem externen Dienstleister einreichen, fallen allerdings zusätzliche Gebühren an.